Schülerinnen und Schüler wählen ihr Europaparlament

Demokratie erlebbar machen – nicht wahlberechtigten Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine politische Stimme geben – das ist das Ziel der Juniorwahl. Anlässlich der Europawahl 2019 nimmt das Günter-Stöhr-Gymnasium traditionell an dem renommierten Projekt, das bundesweit an Schulen durchgeführt wird, teil. Die Schülerinnen und Schüler der 9., 10. und 11. Jahrgangsstufe testen so den Gang zur Wahlurne. Authentizität wird dabei großgeschrieben: Jeder Wahlberechtigte erhält im Voraus eine Wahlbenachrichtigung, Kontrolle durch ehrenamtliche Wahlhelfer vor dem Wahllokal inklusive.

Das Ergebnis der Juniorwahl wird den Schülern nach der Europawahl am Sonntag bekanntgegeben. „Und im Unterricht natürlich nachbereitet“, kündigt Sebastian Stastny, Fachbetreuer für Sozialkunde, an. So nehmen wir unter anderem die Stimmverteilung in den Blick. „Wir werden schauen, welche Auswirkungen der Ausgang der Juniorwahl für Europa gehabt hätte.“

Seit 1999 findet die Juniorwahl bundesweit zu Europa-, Bundestags-, und Landtagswahlen statt. Träger des Projekts ist der gemeinnützige und überparteiliche Verein Kumulus. Die Juniorwahl ist nach Angaben der Organsiation Deutschlands größtes Schulprojekt zur politischen Bildung. Sie führt unter anderem zu mehr politischen Diskussionen innerhalb der Familien und die Zahl der jugendlichen Zeitungsleser verdreifacht sich.