Der St. Anna Schulverbund bereitet den Schulcampus des Gymnasiums auf ein gesichertes Schuljahr vor

Lange bevor das Bayerische Kultusministerium seinen neuesten 3-Stufenplan vorstellte, hatte der St. Anna Schulverbund ein Ziel fest im Auge: einen sicheren, durchgehenden Präsenzunterricht ab dem ersten Schultag. Die Erfahrungen der letzten Monate mit Mebis, Online-Unterricht und Homeschooling hatten klar gezeigt: nichts davon kann das Lernen vor Ort, die individuelle Betreuung durch Lehrer und Pädagogen ersetzen. Die Familien, die seit dem 13. März enorme Belastungen zu schultern hatten, sollten endlich wieder ihren Alltag planen können. 

Gedacht, getan. Bereits Anfang der Sommerferien reifte der Plan den gesamten Schulcampus des Günter-Stöhr-Gymnasiums in Icking-Irschenhausen so umzugestalten, dass der Mindestabstand von 1,50 m in den Klassenräumen – dies entspricht Stufe 3 des Bayerischen Kultusministeriums – vom ersten Tag an eingehalten werden konnte. Mit dem Einsatz von zahlreichen Mitarbeitern wurde in den Sommerferien ein ausgeklügeltes Hygiene- und Raumkonzept für einen gesicherten Schultag erarbeitet.

 

Das Kernstück: der Einbau von zwei komplett ausgestatteten Klassenzimmern in die moderne Sporthalle. Innenarchitekt und Messebaufirma verwandelten innerhalb von 14 Tagen Basketball-, Volleyball- und Fußballfelder in freundliche Unterrichtsräume. „Wir wollen, dass unsere Schülerinnen und Schüler ihren Schultag mit Unterricht, Mittagessen, Freizeit, Lernzeit und Konversationsstunden wie gewohnt hier im Günter-Stöhr-Gymnasium verbringen. Dafür haben wir erheblich in den Umbau der Sporthalle investiert, in Haus D sind mit Aula und Musiksaal zusätzliche Essensräume entstanden und alle Klassenzimmer erfüllen bereits heute die Vorgaben der Stufe 3 (7-Tage-Inzidenz ab 50). Das bedeutet Sicherheit für alle Beteiligten: Schüler, Eltern und Mitarbeiter“, fasst Schulleiter Dr. Michael P. Maier zusammen.