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19.03.2020 - 16:44 | Schulleben

Unsere Klassenzimmer sind geschlossen, das gemeinsame Lernen bleibt

Im St. Anna Schulverbund unterstützen Lehrer und Pädagogen alle Schüler dabei Ihre Lernziele bestmöglich zu erreichen. Dies gilt insbesondere in einer Ausnahmesituation wie dieser. Deshalb arbeiten Schulleitungen und Lehrer jeden Tag intensiv an einem abwechslungsreichen und sinnvollen Lernprogramm für Ihre Kinder zuhause. Damit wollen wir nicht nur unsere Schüler, sondern auch unsere Eltern in dieser herausfordernden Betreuungssituation unterstützen. Wir danken allen für ihr Verständnis und halten Sie selbstverständlich per Elternbrief über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden.

 

04.03.2020 - 13:08 | Reinhard-Wallbrecher-Grundschule

Vorhang auf, Manege frei

Fröhlich bunter Zirkustag an der Reinhard-Wallbrecher-Grundschule

Am letzten Schultag vor den Faschingsferien war es wieder soweit: gemeinsam mit Pierette Piri und Christopholo von der „Kleinen Zirkusschule“ verwandelten die Grundschüler ihr Schulhaus in ein großes farbenfrohes Zirkuszelt. Mit bunten Hüten, roten Backen und strahlenden Augen zogen 190 Kinder begleitet von fetziger Musik der RWS Zirkuskapelle in einer großen Polonaise durch das Treppenhaus in die Zirkusmanege.

Dort erwartete sie ein abwechslungsreiches Programm: es wurde gezaubert, getanzt und gesungen, die Musikcombo spielte einen Zirkusblues und auf der Laufkugel wurde nicht nur balanciert, sondern auch mit Seilchen gesprungen und vor allem – viel gelacht. Nach der Show, beim Zirkuskino, stärkten sich alle gemeinsam am frischen Popcorn. Beseelt und mit einem Lächeln auf den Lippen verließen die Akteure ihre Manege um im nächsten Jahr mit einem neuen Programm zurückzukehren.

Denn dann heißt es wieder: „Hereinspaziert, hereinspaziert, zum Faschingszirkus an der Reinhard-Wallbrecher-Grundschule!“

 

27.02.2020 - 14:40 | Günter-Stöhr-Gymnasium

Carpe diem

Von wegen Vokabeln büffeln, so geht Latein heute!

Koffer packen und Lateinbücher nicht vergessen hieß es dieses Jahr für die 6. Klassen des Günter-Stöhr-Gymnasiums. Mit dem Bus fuhren Schüler und Lehrer für drei Tage ins Seminarhaus am idyllischen Walchensee.

Ein perfekter Ort um kurzweilige Lateineinheiten mit jeder Menge Sport, Spiel und Spaß zu verbinden. Die engagierten Fachlehrer brachten in den täglichen Inputphasen die lateinische Grammatik kurz und knackig auf den Punkt. So gut vorbereitet arbeiteten die Schüler danach selbstständig und konzentriert in den eigens entwickelten Aufgabenheften, gewannen Sicherheit und freuten sich über ihren Lernerfolg.

„Mir macht Latein hier so viel Spaß! Man merkt gar nicht, dass man was lernen muss“, bemerkte Adrian verblüfft. Und Simon fügte hinzu: „Also mir gefällt am besten der Frühsport, die Gaga-Ball-Arena und das Fußballfeld. Da können wir uns so richtig austoben!“ Am Ende waren sich auf jeden Fall alle einig: Diese Tage haben wir alle zusammen bestmöglich genutzt.

 

25.02.2020 - 15:48 | Schulleben

Stimme & Stimmung

Lehrer und Pädagogen planen gemeinsam die Projekte für das 2. Schulhalbjahr

Welche Veranstaltungen sind im ersten Halbjahr gut gelaufen? Was können wir verbessern? Welches Theaterstück bringen die Klassen 1 bis 3 der Grundschule dieses Jahr auf die Bühne? Exkursionen, Studienfahrten und Feste – all das will geplant, organisiert und umgesetzt werden. Dieses Jahr unterstützt von Christine Steinhart, professionelle Stimmtrainerin, Rednerin und Theaterregisseurin. Sowie der GSG-Lehrerband, die mit fetziger Musik für den nötigen Schwung und strahlende Augen sorgte.

07.02.2020 - 11:04 | Günter-Stöhr-Gymnasium

Demokratie im digitalen Zeitalter

Besuch der bayerischen Landtagspräsidentin Ilse Aigner im Günter-Stöhr-Gymnasium

Über der Villa Eggenberg war am Mittwochvormittag die Bayernflagge aufgezogen. Was war der Anlass? Die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Frau Ilse Aigner, war in der Aula geladener Gast der 10. bis 12. Klassen zum Thema „Demokratie im digitalen Zeitalter“. Die oberste Repräsentantin des Parlamentarismus in Bayern, wie Frau Aigner ihre Aufgabe selbst umschrieb, ging in einem kurzen Statement zuerst auf die weit reichenden Veränderungen bei den politischen Kommunikationswegen ein. Schneller, hektischer sei es geworden. Doch Politik über Twitter-Nachrichten zu betreiben, halte sie für problematisch. Denn diese sozialen Medien ermöglichen nur einen eingeschränkten Blickwinkel: So sei die Gesellschaft der USA extrem gespalten. Der Präsident bediene nur einfache Botschaften. Umso wichtiger seien fundierte Quellen: „Lest Zeitung, informiert euch bei den öffentlich-rechtlichen Sendern“, riet sie den Jugendlichen.

Im bayerischen Landtag sind seit 2018 sechs Parteien vertreten. Es werde hitziger diskutiert, das Präsidium habe vermehrt Rügen aussprechen müssen. Frau Aigner bedauerte sehr die zunehmenden Bedrohungen vor allem für Kommunalpolitiker unter dem Deckmantel der Anonymität. In einer angeregten Podiumsdiskussion über die Zukunft der Demokratie appellierte sie an die 16- bis 18-Jährigen: Lieber mitmachen als passiv sein. „Ich war immer Klassensprecherin, weil ich meinen Schnabel nicht halten konnte“, räumte sie ein. Politik sei überhaupt nicht langweilig; sie schätze daran vor allem die Möglichkeiten der Begegnung und Vielseitigkeit.

Dass Frau Aigner souverän, gut verständlich und ohne Ausflüchte die ersten Fragen aus dem Schülerplenum beantwortete, regte zu vielen weiteren an: Mietendeckel und Vermögenssteuer? Das stehe im Widerspruch zur Marktwirtschaft. Neuverschuldung? Dann lieber die „schwarze Null“, um auch finanziell zukunftsfähig zu bleiben. Klimakatastrophe? Das ist für sie eine Herausforderung, auf die man ohne Ideologie, aber mit einer Technologie-Offenheit reagieren müsse. Wir brauchen ein komplexes, verlässliches System mit Speicherfähigkeit und Parallelstrukturen. Und der Brexit? Leider hat sich bei der Abstimmung die jüngere Generation nicht dafür interessiert…

Nach allen aufgezeigten Herausforderungen machte das musikalische Schlusswort der Schulband (Q 11) wieder Hoffnung auf eine "Wonderful world". Die Schüler der 10. Klasse konnten das mit der Politikerin in der Cafeteria noch persönlich besprechen.

 

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