Veranstaltungen News2021-09-07T13:40:29+02:00

Mit brennenden Herzen

16.07.2021 - 12:30|

Feierliche Verleihung der Abiturzeugnisse

Das Abitur im Jahr 2021 geschafft zu haben, ist etwas Besonderes. Über Wochen hinweg waren die 12. Klassen die Einzigen, die zum Unterricht auf das Gelände des Günter-Stöhr-Gymnasiums kommen durften. Das Augustinusfoyer, in dem heute die Abitur-Zeugnisverleihung stattfindet, war damals als Cafeteria eingerichtet. Dort haben sich alle gefreut, einander zu sehen, einander zu sprechen. Ein Stück Miteinander in Zeiten von körperlicher und geistiger Enge.

Geschmückt mit bunten Frühlingsblumen, weiß eingedeckten Stehtischen und klassischer Klaviermusik empfängt dieser Raum heute festlich gekleidete Abiturientinnen und Abiturienten und deren Eltern. In Dreiergruppen und mit dem nötigen Abstand erhalten die 28 Schülerinnen und Schüler ihre Abiturzeugnisse von der Schulleitung überreicht.   

In seiner Rede zitiert Schulleiter Dr. Michael P. Maier gekonnt den Namensgeber des Foyers, dessen Holzskulptur eine Wand ziert. „In den vergangenen Jahren sind Sie oft durch diesen Raum gegangen. Da gibt es jemanden, der bisher immer stumm geblieben ist und heute kurz zu Wort kommen möchte. Es ist der Bischof Augustinus aus Nordafrika, der Zeit seines Lebens nach echten Antworten gesucht hat. Im Zuge dessen schrieb er einmal: „Unsere Vernunft schafft die Wahrheit nicht, sie findet sie vor“ (De vera religione, 39.73).

Es lohnt sich also, nach wahren Antworten zu suchen, die nicht einfach aus mir selber kommen – und auch nicht aus gesellschaftlichen Trends. Deswegen ist Augustinus mit einem brennenden Herzen dargestellt, weil er zeitlebens ein Herz hatte, das die Wahrheit suchte. Ein solch herzhaftes Suchen nach der Wahrheit wünschen wir auch Ihnen auf Ihrem weiteren Weg.“

Die Freiheit der Töne

04.05.2021 - 13:51|

P-Seminar der Oberstufenschüler erhält professionelle Unterstützung

„Die Freiheit der Töne“ – so wurde einmal der Jazz überschrieben. Seit mehr als hundert Jahren hat sich zunächst in den Vereinigten Staaten und dann bald auf der ganzen Welt eine Art des Musizierens entwickelt, die seit der Barockzeit in der großen Musik Europas so gut wie verloren gegangen war: die Kunst der Improvisation. Diesem Phänomen gehen die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Jazz auf den Grund: Was ist in dieser Musik festgelegt und wieviel bleibt „frei“? Heißt improvisieren: einfach irgendwie drauflosspielen? Welchen Gesetzen unterwirft sich ein Jazzmusiker? Kann man Improvisieren lernen?

Um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten, haben die Jugendlichen in den vergangenen Wochen mehrere Jazzprofis kontaktiert, Interviewtermine vereinbart und durchgeführt. Aus den festgehaltenen Antworten sowie Audioaufnahmen von Proben der Interviewpartner entsteht eine einstündige Radiosendung auf BR Klassik. Unterstützt und gecoacht werden sie dabei von Jazzredakteur Roland Spiegel, der die 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmer jetzt zum zweiten Mal in der Villa Eggenberg besuchte.

Hochkonzentriert analysierten Coach und Teilnehmer das bisher gesammelte Material, wählten die besten Interviewabschnitte aus, stellten Moderationstexte zusammen. Alle waren froh als am Ende der Ablauf der Sendung feststand. Ob und wann die Sprechaufnahmen im Gebäude des Bayerischen Rundfunks stattfinden können, ist in Pandemiezeiten – wie so vieles – ungewiss. Doch Herr Spiegel hat auch dafür eine Lösung: „Dann komme ich eben ein drittes Mal nach Icking und wir machen die Aufnahmen hier in der Schule.“

 

Demokratie zeigt Gesicht

25.03.2021 - 16:55|

Feierliche Übergabe der Urkunden an die Schüler im Augustinusfoyer

„Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit und es gilt, sie mit Leben zu füllen und zu schützen.“ So steht es auf der Urkunde des Projektes „Demokratie zeigt Gesicht“, an dem sich acht Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2021 beteiligt haben.

Die Schülerinnen und Schüler des Günter-Stöhr-Gymnasiums hatten sich schon 2019 für das Thema Verschwörungstheorien interessiert und ihre Recherchearbeit im Rahmen eines Seminars begonnen. Die Coronazeit machte das Thema so aktuell, dass sie sich auf Anregung ihres Seminarleiters Dr. Sebastian Schauberger dazu entschlossen hatten, ihre Ergebnisse bei dem bundesweiten Projekt einzureichen.

Dafür erhielten sie nun – stellvetretend von der Schulleitung – die Auszeichnungen der Bayerischen Staatsministerin Carolina Trautner. Die fröhlichen Gesichter – im Freien und mit dem nötigen Abstand voneinander  – zeigten, dass gelebte Demokratie auch Freude macht.

 

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Mit brennenden Herzen

16.07.2021 - 12:30|

Feierliche Verleihung der Abiturzeugnisse

Das Abitur im Jahr 2021 geschafft zu haben, ist etwas Besonderes. Über Wochen hinweg waren die 12. Klassen die Einzigen, die zum Unterricht auf das Gelände des Günter-Stöhr-Gymnasiums kommen durften. Das Augustinusfoyer, in dem heute die Abitur-Zeugnisverleihung stattfindet, war damals als Cafeteria eingerichtet. Dort haben sich alle gefreut, einander zu sehen, einander zu sprechen. Ein Stück Miteinander in Zeiten von körperlicher und geistiger Enge.

Geschmückt mit bunten Frühlingsblumen, weiß eingedeckten Stehtischen und klassischer Klaviermusik empfängt dieser Raum heute festlich gekleidete Abiturientinnen und Abiturienten und deren Eltern. In Dreiergruppen und mit dem nötigen Abstand erhalten die 28 Schülerinnen und Schüler ihre Abiturzeugnisse von der Schulleitung überreicht.   

In seiner Rede zitiert Schulleiter Dr. Michael P. Maier gekonnt den Namensgeber des Foyers, dessen Holzskulptur eine Wand ziert. „In den vergangenen Jahren sind Sie oft durch diesen Raum gegangen. Da gibt es jemanden, der bisher immer stumm geblieben ist und heute kurz zu Wort kommen möchte. Es ist der Bischof Augustinus aus Nordafrika, der Zeit seines Lebens nach echten Antworten gesucht hat. Im Zuge dessen schrieb er einmal: „Unsere Vernunft schafft die Wahrheit nicht, sie findet sie vor“ (De vera religione, 39.73).

Es lohnt sich also, nach wahren Antworten zu suchen, die nicht einfach aus mir selber kommen – und auch nicht aus gesellschaftlichen Trends. Deswegen ist Augustinus mit einem brennenden Herzen dargestellt, weil er zeitlebens ein Herz hatte, das die Wahrheit suchte. Ein solch herzhaftes Suchen nach der Wahrheit wünschen wir auch Ihnen auf Ihrem weiteren Weg.“

Die Freiheit der Töne

04.05.2021 - 13:51|

P-Seminar der Oberstufenschüler erhält professionelle Unterstützung

„Die Freiheit der Töne“ – so wurde einmal der Jazz überschrieben. Seit mehr als hundert Jahren hat sich zunächst in den Vereinigten Staaten und dann bald auf der ganzen Welt eine Art des Musizierens entwickelt, die seit der Barockzeit in der großen Musik Europas so gut wie verloren gegangen war: die Kunst der Improvisation. Diesem Phänomen gehen die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Jazz auf den Grund: Was ist in dieser Musik festgelegt und wieviel bleibt „frei“? Heißt improvisieren: einfach irgendwie drauflosspielen? Welchen Gesetzen unterwirft sich ein Jazzmusiker? Kann man Improvisieren lernen?

Um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten, haben die Jugendlichen in den vergangenen Wochen mehrere Jazzprofis kontaktiert, Interviewtermine vereinbart und durchgeführt. Aus den festgehaltenen Antworten sowie Audioaufnahmen von Proben der Interviewpartner entsteht eine einstündige Radiosendung auf BR Klassik. Unterstützt und gecoacht werden sie dabei von Jazzredakteur Roland Spiegel, der die 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmer jetzt zum zweiten Mal in der Villa Eggenberg besuchte.

Hochkonzentriert analysierten Coach und Teilnehmer das bisher gesammelte Material, wählten die besten Interviewabschnitte aus, stellten Moderationstexte zusammen. Alle waren froh als am Ende der Ablauf der Sendung feststand. Ob und wann die Sprechaufnahmen im Gebäude des Bayerischen Rundfunks stattfinden können, ist in Pandemiezeiten – wie so vieles – ungewiss. Doch Herr Spiegel hat auch dafür eine Lösung: „Dann komme ich eben ein drittes Mal nach Icking und wir machen die Aufnahmen hier in der Schule.“

 

Demokratie zeigt Gesicht

25.03.2021 - 16:55|

Feierliche Übergabe der Urkunden an die Schüler im Augustinusfoyer

„Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit und es gilt, sie mit Leben zu füllen und zu schützen.“ So steht es auf der Urkunde des Projektes „Demokratie zeigt Gesicht“, an dem sich acht Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2021 beteiligt haben.

Die Schülerinnen und Schüler des Günter-Stöhr-Gymnasiums hatten sich schon 2019 für das Thema Verschwörungstheorien interessiert und ihre Recherchearbeit im Rahmen eines Seminars begonnen. Die Coronazeit machte das Thema so aktuell, dass sie sich auf Anregung ihres Seminarleiters Dr. Sebastian Schauberger dazu entschlossen hatten, ihre Ergebnisse bei dem bundesweiten Projekt einzureichen.

Dafür erhielten sie nun – stellvetretend von der Schulleitung – die Auszeichnungen der Bayerischen Staatsministerin Carolina Trautner. Die fröhlichen Gesichter – im Freien und mit dem nötigen Abstand voneinander  – zeigten, dass gelebte Demokratie auch Freude macht.

 

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