Archiv 20202020-09-04T12:42:01+02:00

Herzlich Willkommen

01.09.2020 - 10:39||

Wir freuen uns mit allen Schülern gesund und munter ins neue Schuljahr zu starten

Während Schulleitung und Mitarbeiter bereits intensive Vorbereitungswochen hinter sich haben, starten unsere beiden Schulen in der nächsten Woche unter Coronabedingten Maßnahmen in das neue Schuljahr. Das Ziel unserer Maßnahmen? Ein gleichmäßiger, durchgängiger Präsenzunterricht am Vormittag und Nachmittag und somit Planungssicherheit für Eltern, Schüler und Mitarbeiter.

In der Reinhard-Wallbrecher-Grundschule beginnt am Dienstag, 08. September 2020, um 8:15 Uhr das neue Schuljahr für die Klassen 2 bis 4. Am Mittwoch, 09. September 2020, begrüßen wir ab 8:30 Uhr gestaffelt die neuen Erstklässler.

Am Günter-Stöhr-Gymnasium werden die Klassen 6 bis 12 am Dienstag, 08. September 2020, ab 8:05 Uhr von ihren Klassenleitern empfangen. Die neuen Fünftklässler begrüßen wir ab 9:00 Uhr gestaffelt zu ihrem ersten Schultag am Gymnasium.

Wir wünschen allen Schülern und Familien einen entspannten und fröhlichen Start ins Schuljahr 2020/21.

Die Gunst der Stunde

20.07.2020 - 10:16||

Der „Corona“-Jahrgang erhält seine besondere Auszeichnung im kleinen, aber feinen Rahmen

Mit einem Gesamtdurchschnitt von 1,9 verabschiedete sich der diesjährige Abiturjahrgang vom Günter-Stöhr-Gymnasium. Nicht in der Aula, nicht in einem Festzelt, sondern im mit Pflanzen und Stehtischen feierlich geschmückten Augustinusfoyer der Villa Eggenberg.

Ab 9:30 Uhr wurden jeweils zwei Abiturienten mit ihren Eltern von der Schulleitung und festlichen Mozart-Klängen in Empfang genommen. „Es war uns sehr wichtig, dass alle Eltern an der Zeugnis-Verleihung teilnehmen konnten,“ erklärte Schulleiter Dr. Michael P. Maier. „Deshalb haben wir im Vorfeld eine Einladung verschickt, in der die Eltern individuelle 30-minütige Termine vereinbaren konnten.“

Sowohl Abiturientinnen und Abiturienten als auch Eltern waren vom besonderen Rahmen begeistert. „Es war so schön, ganz entspannt und fröhlich. Unsere Klassenleiter haben sich Zeit genommen und persönliche Worte an uns gerichtet,“ freute sich Hanna im Anschluss auf der Terrasse. Dort hatten die Familien bei Sonnenschein Gelegenheit mit einem Glas Sekt oder Orangensaft anzustoßen, bevor es für jeden nach Hause und in einen neuen Lebensabschnitt ging.

Corona und eine Schule für’s Leben

14.07.2020 - 18:20||

Der St. Anna Schulverbund mit seiner Grundschule und dem Gymnasium hat eine ganz handfeste Antwort auf ganz praktische Nöte der von Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen geplagten Familien.

Sie ist aus dickwandigem weißem Styropor, 44 cm lang, 32 cm breit und 21 cm hoch. Sie wird zweimal die Woche von Mitarbeitern des Schulverbunds an die Haustür geliefert und leer zur Wiederverwendung zurückgenommen. Sie enthält gekühlte, fertige Mittagessen für die ganze Familie, in der schuleigenen Küche zubereitet aus frischen und regionalen Zutaten und verpackt; zum unkomplizierten Aufwärmen für die jeweils nächsten drei Tage inklusive genauer Anleitungen zur Zubereitung.

Wenn die Kinder nicht zum Essen in die Schule kommen können, kommt das Essen eben zu ihnen. Dahinter steckt ein beachtlicher Aufwand. Innerhalb von nur drei Wochen wurde die entsprechende Infrastruktur samt Logistik auf die Beine gestellt, die nötigen Investitionen inklusive. So konnten die Lieferungen schon ab Beginn der Osterferien starten. Die Mutter eines Drittklässlers berichtet: „Unglaublich, wie einfach das ist. Plötzlich kann unser Jüngster in einer halben Stunde ein Kalbsgeschnetzeltes mit Reis und Salat auf den Tisch bringen. Oder Karotten-Curry-Cremesuppe und danach Apfelstrudel mit Vanillesoße. Sogar das Vorwärmen des Geschirrs macht er, wie es in der Anleitung steht.“

Die Floskel von der „Schule für’s Leben“ bekommt hier eine ganz andere Bedeutung.

Stipendienplätze

15.06.2020 - 11:41||

Unsere Schulen sind offen für jeden

Die Vergabe von Stipendienplätzen im St. Anna Schulverbund hat Tradition. Sie macht deutlich, dass Bildung wertvoll und gleichzeitig eine Sache des Miteinanders ist.

Wer in unseren Schulen das Angebot findet, das er sich für den Schulweg seines Kindes wünscht, soll unabhängig von den finanziellen Verhältnissen diese Möglichkeit haben. Damit Ihr Kind seine Stärken entwickeln, Herausforderungen begegnen und seinen Weg in Freude und mit der nötigen Zuwendung gehen kann.

Sie sind interessiert? Auch Quereinsteiger im laufenden Schuljahr können jederzeit eine Anfrage stellen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Hier finden Sie die Details zur Stipendienbewerbung.

3. Platz bei „Jugend forscht“

31.03.2020 - 13:10||

Beim Regionalwettbewerb München-West traten in diesem Jahr über 80 junge MINT-Talente in 51 Teams an

„Jugend forscht“ ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb, der das Interesse von Jugendlichen an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) fördern soll. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die Stiftung Jugend forscht e. V. betrachtet die Ausbildung und Förderung junger Menschen in den MINT-Fächern als eine entscheidende Aufgabe zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.

Im Rahmen seines P-Seminars untersuchte Yannick die Abhängigkeiten der Geschwindigkeit einer elektrischen Modellbahnlok Spur N zu Steigung und Spannung. Für die Versuchsanordnung verwendete er ein Microcontrollerboard, eine Reflexions-Infrarot-Lichtschranke und einen Fischertechnik-Motor, der die Gleisstrecke über verschiedene Getriebe und Windungen in die gewünschte Schräglage brachte. Eine Infrarot Fernbedienung ermöglichte die direkte Steuerung des Zuges, wobei die gesammelten Daten durch einen Datenstream sofort live in Excel eingelesen wurden.

„Ich habe viel Zeit in dieses Projekt investiert, aber es hat sich gelohnt! Die Teilnahme und der Austausch mit den anderen Teilnehmern*innen des Wettbewerbs waren spannend und inspirierend. Und wie sagt unser Mathematik- und Physiklehrer immer so schön: Beim Forschen sind 90% Lernerfahrung und 10% werden verwertet“ zitiert Yanick und muss schmunzeln.

Unsere Klassenzimmer sind geschlossen, das gemeinsame Lernen bleibt

19.03.2020 - 13:06||

Im St. Anna Schulverbund unterstützen Lehrer und Pädagogen alle Schüler dabei Ihre Lernziele bestmöglich zu erreichen. Dies gilt insbesondere in einer Ausnahmesituation wie dieser. Deshalb arbeiten Schulleitungen und Lehrer jeden Tag intensiv an einem abwechslungsreichen und sinnvollen Lernprogramm für Ihre Kinder zuhause. Damit wollen wir nicht nur unsere Schüler, sondern auch unsere Eltern in dieser herausfordernden Betreuungssituation unterstützen. Wir danken allen für ihr Verständnis und halten Sie selbstverständlich per Elternbrief über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden.

Vorhang auf, Manege frei

04.03.2020 - 13:05||

Fröhlich bunter Zirkustag an der Reinhard-Wallbrecher-Grundschule

Am letzten Schultag vor den Faschingsferien war es wieder soweit: gemeinsam mit Pierette Piri und Christopholo von der „Kleinen Zirkusschule“ verwandelten die Grundschüler ihr Schulhaus in ein großes farbenfrohes Zirkuszelt. Mit bunten Hüten, roten Backen und strahlenden Augen zogen 190 Kinder begleitet von fetziger Musik der RWS Zirkuskapelle in einer großen Polonaise durch das Treppenhaus in die Zirkusmanege.

Dort erwartete sie ein abwechslungsreiches Programm: es wurde gezaubert, getanzt und gesungen, die Musikcombo spielte einen Zirkusblues und auf der Laufkugel wurde nicht nur balanciert, sondern auch mit Seilchen gesprungen und vor allem – viel gelacht. Nach der Show, beim Zirkuskino, stärkten sich alle gemeinsam am frischen Popcorn. Beseelt und mit einem Lächeln auf den Lippen verließen die Akteure ihre Manege um im nächsten Jahr mit einem neuen Programm zurückzukehren.

Denn dann heißt es wieder: „Hereinspaziert, hereinspaziert, zum Faschingszirkus an der Reinhard-Wallbrecher-Grundschule!“

Carpe diem

27.02.2020 - 13:01||

Von wegen Vokabeln büffeln, so geht Latein heute!

Koffer packen und Lateinbücher nicht vergessen hieß es dieses Jahr für die 6. Klassen des Günter-Stöhr-Gymnasiums. Mit dem Bus fuhren Schüler und Lehrer für drei Tage ins Seminarhaus am idyllischen Walchensee.

Ein perfekter Ort um kurzweilige Lateineinheiten mit jeder Menge Sport, Spiel und Spaß zu verbinden. Die engagierten Fachlehrer brachten in den täglichen Inputphasen die lateinische Grammatik kurz und knackig auf den Punkt. So gut vorbereitet arbeiteten die Schüler danach selbstständig und konzentriert in den eigens entwickelten Aufgabenheften, gewannen Sicherheit und freuten sich über ihren Lernerfolg.

„Mir macht Latein hier so viel Spaß! Man merkt gar nicht, dass man was lernen muss“, bemerkte Adrian verblüfft. Und Simon fügte hinzu: „Also mir gefällt am besten der Frühsport, die Gaga-Ball-Arena und das Fußballfeld. Da können wir uns so richtig austoben!“ Am Ende waren sich auf jeden Fall alle einig: Diese Tage haben wir alle zusammen bestmöglich genutzt.

Ein perfekter Ort um kurzweilige Lateineinheiten mit jeder Menge Sport, Spiel und Spaß zu verbinden. Die engagierten Fachlehrer brachten in den täglichen Inputphasen die lateinische Grammatik kurz und knackig auf den Punkt. So gut vorbereitet arbeiteten die Schüler danach selbstständig und konzentriert in den eigens entwickelten Aufgabenheften, gewannen Sicherheit und freuten sich über ihren Lernerfolg.

Stimme & Stimmung

25.02.2020 - 12:50||

Lehrer und Pädagogen planen gemeinsam die Projekte für das 2. Schulhalbjahr

Welche Veranstaltungen sind im ersten Halbjahr gut gelaufen? Was können wir verbessern? Welches Theaterstück bringen die Klassen 1 bis 3 der Grundschule dieses Jahr auf die Bühne? Exkursionen, Studienfahrten und Feste – all das will geplant, organisiert und umgesetzt werden. Dieses Jahr unterstützt von Christine Steinhart, professionelle Stimmtrainerin, Rednerin und Theaterregisseurin. Sowie der GSG-Lehrerband, die mit fetziger Musik für den nötigen Schwung und strahlende Augen sorgte.

Demokratie im digitalen Zeitalter

07.02.2020 - 12:35||

Besuch der bayerischen Landtagspräsidentin Ilse Aigner im Günter-Stöhr-Gymnasium

Über der Villa Eggenberg war am Mittwochvormittag die Bayernflagge aufgezogen. Was war der Anlass? Die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Frau Ilse Aigner, war in der Aula geladener Gast der 10. bis 12. Klassen zum Thema „Demokratie im digitalen Zeitalter“. Die oberste Repräsentantin des Parlamentarismus in Bayern, wie Frau Aigner ihre Aufgabe selbst umschrieb, ging in einem kurzen Statement zuerst auf die weit reichenden Veränderungen bei den politischen Kommunikationswegen ein. Schneller, hektischer sei es geworden. Doch Politik über Twitter-Nachrichten zu betreiben, halte sie für problematisch. Denn diese sozialen Medien ermöglichen nur einen eingeschränkten Blickwinkel: So sei die Gesellschaft der USA extrem gespalten. Der Präsident bediene nur einfache Botschaften. Umso wichtiger seien fundierte Quellen: „Lest Zeitung, informiert euch bei den öffentlich-rechtlichen Sendern“, riet sie den Jugendlichen.

Im bayerischen Landtag sind seit 2018 sechs Parteien vertreten. Es werde hitziger diskutiert, das Präsidium habe vermehrt Rügen aussprechen müssen. Frau Aigner bedauerte sehr die zunehmenden Bedrohungen vor allem für Kommunalpolitiker unter dem Deckmantel der Anonymität. In einer angeregten Podiumsdiskussion über die Zukunft der Demokratie appellierte sie an die 16- bis 18-Jährigen: Lieber mitmachen als passiv sein. „Ich war immer Klassensprecherin, weil ich meinen Schnabel nicht halten konnte“, räumte sie ein. Politik sei überhaupt nicht langweilig; sie schätze daran vor allem die Möglichkeiten der Begegnung und Vielseitigkeit.

Dass Frau Aigner souverän, gut verständlich und ohne Ausflüchte die ersten Fragen aus dem Schülerplenum beantwortete, regte zu vielen weiteren an: Mietendeckel und Vermögenssteuer? Das stehe im Widerspruch zur Marktwirtschaft. Neuverschuldung? Dann lieber die „schwarze Null“, um auch finanziell zukunftsfähig zu bleiben. Klimakatastrophe? Das ist für sie eine Herausforderung, auf die man ohne Ideologie, aber mit einer Technologie-Offenheit reagieren müsse. Wir brauchen ein komplexes, verlässliches System mit Speicherfähigkeit und Parallelstrukturen. Und der Brexit? Leider hat sich bei der Abstimmung die jüngere Generation nicht dafür interessiert…

Nach allen aufgezeigten Herausforderungen machte das musikalische Schlusswort der Schulband (Q 11) wieder Hoffnung auf eine „Wonderful world“. Die Schüler der 10. Klasse konnten das mit der Politikerin in der Cafeteria noch persönlich besprechen.

Herzlich Willkommen

01.09.2020 - 10:39||

Wir freuen uns mit allen Schülern gesund und munter ins neue Schuljahr zu starten

Während Schulleitung und Mitarbeiter bereits intensive Vorbereitungswochen hinter sich haben, starten unsere beiden Schulen in der nächsten Woche unter Coronabedingten Maßnahmen in das neue Schuljahr. Das Ziel unserer Maßnahmen? Ein gleichmäßiger, durchgängiger Präsenzunterricht am Vormittag und Nachmittag und somit Planungssicherheit für Eltern, Schüler und Mitarbeiter.

In der Reinhard-Wallbrecher-Grundschule beginnt am Dienstag, 08. September 2020, um 8:15 Uhr das neue Schuljahr für die Klassen 2 bis 4. Am Mittwoch, 09. September 2020, begrüßen wir ab 8:30 Uhr gestaffelt die neuen Erstklässler.

Am Günter-Stöhr-Gymnasium werden die Klassen 6 bis 12 am Dienstag, 08. September 2020, ab 8:05 Uhr von ihren Klassenleitern empfangen. Die neuen Fünftklässler begrüßen wir ab 9:00 Uhr gestaffelt zu ihrem ersten Schultag am Gymnasium.

Wir wünschen allen Schülern und Familien einen entspannten und fröhlichen Start ins Schuljahr 2020/21.

Die Gunst der Stunde

20.07.2020 - 10:16||

Der „Corona“-Jahrgang erhält seine besondere Auszeichnung im kleinen, aber feinen Rahmen

Mit einem Gesamtdurchschnitt von 1,9 verabschiedete sich der diesjährige Abiturjahrgang vom Günter-Stöhr-Gymnasium. Nicht in der Aula, nicht in einem Festzelt, sondern im mit Pflanzen und Stehtischen feierlich geschmückten Augustinusfoyer der Villa Eggenberg.

Ab 9:30 Uhr wurden jeweils zwei Abiturienten mit ihren Eltern von der Schulleitung und festlichen Mozart-Klängen in Empfang genommen. „Es war uns sehr wichtig, dass alle Eltern an der Zeugnis-Verleihung teilnehmen konnten,“ erklärte Schulleiter Dr. Michael P. Maier. „Deshalb haben wir im Vorfeld eine Einladung verschickt, in der die Eltern individuelle 30-minütige Termine vereinbaren konnten.“

Sowohl Abiturientinnen und Abiturienten als auch Eltern waren vom besonderen Rahmen begeistert. „Es war so schön, ganz entspannt und fröhlich. Unsere Klassenleiter haben sich Zeit genommen und persönliche Worte an uns gerichtet,“ freute sich Hanna im Anschluss auf der Terrasse. Dort hatten die Familien bei Sonnenschein Gelegenheit mit einem Glas Sekt oder Orangensaft anzustoßen, bevor es für jeden nach Hause und in einen neuen Lebensabschnitt ging.

Corona und eine Schule für’s Leben

14.07.2020 - 18:20||

Der St. Anna Schulverbund mit seiner Grundschule und dem Gymnasium hat eine ganz handfeste Antwort auf ganz praktische Nöte der von Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen geplagten Familien.

Sie ist aus dickwandigem weißem Styropor, 44 cm lang, 32 cm breit und 21 cm hoch. Sie wird zweimal die Woche von Mitarbeitern des Schulverbunds an die Haustür geliefert und leer zur Wiederverwendung zurückgenommen. Sie enthält gekühlte, fertige Mittagessen für die ganze Familie, in der schuleigenen Küche zubereitet aus frischen und regionalen Zutaten und verpackt; zum unkomplizierten Aufwärmen für die jeweils nächsten drei Tage inklusive genauer Anleitungen zur Zubereitung.

Wenn die Kinder nicht zum Essen in die Schule kommen können, kommt das Essen eben zu ihnen. Dahinter steckt ein beachtlicher Aufwand. Innerhalb von nur drei Wochen wurde die entsprechende Infrastruktur samt Logistik auf die Beine gestellt, die nötigen Investitionen inklusive. So konnten die Lieferungen schon ab Beginn der Osterferien starten. Die Mutter eines Drittklässlers berichtet: „Unglaublich, wie einfach das ist. Plötzlich kann unser Jüngster in einer halben Stunde ein Kalbsgeschnetzeltes mit Reis und Salat auf den Tisch bringen. Oder Karotten-Curry-Cremesuppe und danach Apfelstrudel mit Vanillesoße. Sogar das Vorwärmen des Geschirrs macht er, wie es in der Anleitung steht.“

Die Floskel von der „Schule für’s Leben“ bekommt hier eine ganz andere Bedeutung.

Stipendienplätze

15.06.2020 - 11:41||

Unsere Schulen sind offen für jeden

Die Vergabe von Stipendienplätzen im St. Anna Schulverbund hat Tradition. Sie macht deutlich, dass Bildung wertvoll und gleichzeitig eine Sache des Miteinanders ist.

Wer in unseren Schulen das Angebot findet, das er sich für den Schulweg seines Kindes wünscht, soll unabhängig von den finanziellen Verhältnissen diese Möglichkeit haben. Damit Ihr Kind seine Stärken entwickeln, Herausforderungen begegnen und seinen Weg in Freude und mit der nötigen Zuwendung gehen kann.

Sie sind interessiert? Auch Quereinsteiger im laufenden Schuljahr können jederzeit eine Anfrage stellen. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Hier finden Sie die Details zur Stipendienbewerbung.

3. Platz bei „Jugend forscht“

31.03.2020 - 13:10||

Beim Regionalwettbewerb München-West traten in diesem Jahr über 80 junge MINT-Talente in 51 Teams an

„Jugend forscht“ ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb, der das Interesse von Jugendlichen an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) fördern soll. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die Stiftung Jugend forscht e. V. betrachtet die Ausbildung und Förderung junger Menschen in den MINT-Fächern als eine entscheidende Aufgabe zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.

Im Rahmen seines P-Seminars untersuchte Yannick die Abhängigkeiten der Geschwindigkeit einer elektrischen Modellbahnlok Spur N zu Steigung und Spannung. Für die Versuchsanordnung verwendete er ein Microcontrollerboard, eine Reflexions-Infrarot-Lichtschranke und einen Fischertechnik-Motor, der die Gleisstrecke über verschiedene Getriebe und Windungen in die gewünschte Schräglage brachte. Eine Infrarot Fernbedienung ermöglichte die direkte Steuerung des Zuges, wobei die gesammelten Daten durch einen Datenstream sofort live in Excel eingelesen wurden.

„Ich habe viel Zeit in dieses Projekt investiert, aber es hat sich gelohnt! Die Teilnahme und der Austausch mit den anderen Teilnehmern*innen des Wettbewerbs waren spannend und inspirierend. Und wie sagt unser Mathematik- und Physiklehrer immer so schön: Beim Forschen sind 90% Lernerfahrung und 10% werden verwertet“ zitiert Yanick und muss schmunzeln.

Unsere Klassenzimmer sind geschlossen, das gemeinsame Lernen bleibt

19.03.2020 - 13:06||

Im St. Anna Schulverbund unterstützen Lehrer und Pädagogen alle Schüler dabei Ihre Lernziele bestmöglich zu erreichen. Dies gilt insbesondere in einer Ausnahmesituation wie dieser. Deshalb arbeiten Schulleitungen und Lehrer jeden Tag intensiv an einem abwechslungsreichen und sinnvollen Lernprogramm für Ihre Kinder zuhause. Damit wollen wir nicht nur unsere Schüler, sondern auch unsere Eltern in dieser herausfordernden Betreuungssituation unterstützen. Wir danken allen für ihr Verständnis und halten Sie selbstverständlich per Elternbrief über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden.

Vorhang auf, Manege frei

04.03.2020 - 13:05||

Fröhlich bunter Zirkustag an der Reinhard-Wallbrecher-Grundschule

Am letzten Schultag vor den Faschingsferien war es wieder soweit: gemeinsam mit Pierette Piri und Christopholo von der „Kleinen Zirkusschule“ verwandelten die Grundschüler ihr Schulhaus in ein großes farbenfrohes Zirkuszelt. Mit bunten Hüten, roten Backen und strahlenden Augen zogen 190 Kinder begleitet von fetziger Musik der RWS Zirkuskapelle in einer großen Polonaise durch das Treppenhaus in die Zirkusmanege.

Dort erwartete sie ein abwechslungsreiches Programm: es wurde gezaubert, getanzt und gesungen, die Musikcombo spielte einen Zirkusblues und auf der Laufkugel wurde nicht nur balanciert, sondern auch mit Seilchen gesprungen und vor allem – viel gelacht. Nach der Show, beim Zirkuskino, stärkten sich alle gemeinsam am frischen Popcorn. Beseelt und mit einem Lächeln auf den Lippen verließen die Akteure ihre Manege um im nächsten Jahr mit einem neuen Programm zurückzukehren.

Denn dann heißt es wieder: „Hereinspaziert, hereinspaziert, zum Faschingszirkus an der Reinhard-Wallbrecher-Grundschule!“

Carpe diem

27.02.2020 - 13:01||

Von wegen Vokabeln büffeln, so geht Latein heute!

Koffer packen und Lateinbücher nicht vergessen hieß es dieses Jahr für die 6. Klassen des Günter-Stöhr-Gymnasiums. Mit dem Bus fuhren Schüler und Lehrer für drei Tage ins Seminarhaus am idyllischen Walchensee.

Ein perfekter Ort um kurzweilige Lateineinheiten mit jeder Menge Sport, Spiel und Spaß zu verbinden. Die engagierten Fachlehrer brachten in den täglichen Inputphasen die lateinische Grammatik kurz und knackig auf den Punkt. So gut vorbereitet arbeiteten die Schüler danach selbstständig und konzentriert in den eigens entwickelten Aufgabenheften, gewannen Sicherheit und freuten sich über ihren Lernerfolg.

„Mir macht Latein hier so viel Spaß! Man merkt gar nicht, dass man was lernen muss“, bemerkte Adrian verblüfft. Und Simon fügte hinzu: „Also mir gefällt am besten der Frühsport, die Gaga-Ball-Arena und das Fußballfeld. Da können wir uns so richtig austoben!“ Am Ende waren sich auf jeden Fall alle einig: Diese Tage haben wir alle zusammen bestmöglich genutzt.

Ein perfekter Ort um kurzweilige Lateineinheiten mit jeder Menge Sport, Spiel und Spaß zu verbinden. Die engagierten Fachlehrer brachten in den täglichen Inputphasen die lateinische Grammatik kurz und knackig auf den Punkt. So gut vorbereitet arbeiteten die Schüler danach selbstständig und konzentriert in den eigens entwickelten Aufgabenheften, gewannen Sicherheit und freuten sich über ihren Lernerfolg.

Stimme & Stimmung

25.02.2020 - 12:50||

Lehrer und Pädagogen planen gemeinsam die Projekte für das 2. Schulhalbjahr

Welche Veranstaltungen sind im ersten Halbjahr gut gelaufen? Was können wir verbessern? Welches Theaterstück bringen die Klassen 1 bis 3 der Grundschule dieses Jahr auf die Bühne? Exkursionen, Studienfahrten und Feste – all das will geplant, organisiert und umgesetzt werden. Dieses Jahr unterstützt von Christine Steinhart, professionelle Stimmtrainerin, Rednerin und Theaterregisseurin. Sowie der GSG-Lehrerband, die mit fetziger Musik für den nötigen Schwung und strahlende Augen sorgte.

Demokratie im digitalen Zeitalter

07.02.2020 - 12:35||

Besuch der bayerischen Landtagspräsidentin Ilse Aigner im Günter-Stöhr-Gymnasium

Über der Villa Eggenberg war am Mittwochvormittag die Bayernflagge aufgezogen. Was war der Anlass? Die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Frau Ilse Aigner, war in der Aula geladener Gast der 10. bis 12. Klassen zum Thema „Demokratie im digitalen Zeitalter“. Die oberste Repräsentantin des Parlamentarismus in Bayern, wie Frau Aigner ihre Aufgabe selbst umschrieb, ging in einem kurzen Statement zuerst auf die weit reichenden Veränderungen bei den politischen Kommunikationswegen ein. Schneller, hektischer sei es geworden. Doch Politik über Twitter-Nachrichten zu betreiben, halte sie für problematisch. Denn diese sozialen Medien ermöglichen nur einen eingeschränkten Blickwinkel: So sei die Gesellschaft der USA extrem gespalten. Der Präsident bediene nur einfache Botschaften. Umso wichtiger seien fundierte Quellen: „Lest Zeitung, informiert euch bei den öffentlich-rechtlichen Sendern“, riet sie den Jugendlichen.

Im bayerischen Landtag sind seit 2018 sechs Parteien vertreten. Es werde hitziger diskutiert, das Präsidium habe vermehrt Rügen aussprechen müssen. Frau Aigner bedauerte sehr die zunehmenden Bedrohungen vor allem für Kommunalpolitiker unter dem Deckmantel der Anonymität. In einer angeregten Podiumsdiskussion über die Zukunft der Demokratie appellierte sie an die 16- bis 18-Jährigen: Lieber mitmachen als passiv sein. „Ich war immer Klassensprecherin, weil ich meinen Schnabel nicht halten konnte“, räumte sie ein. Politik sei überhaupt nicht langweilig; sie schätze daran vor allem die Möglichkeiten der Begegnung und Vielseitigkeit.

Dass Frau Aigner souverän, gut verständlich und ohne Ausflüchte die ersten Fragen aus dem Schülerplenum beantwortete, regte zu vielen weiteren an: Mietendeckel und Vermögenssteuer? Das stehe im Widerspruch zur Marktwirtschaft. Neuverschuldung? Dann lieber die „schwarze Null“, um auch finanziell zukunftsfähig zu bleiben. Klimakatastrophe? Das ist für sie eine Herausforderung, auf die man ohne Ideologie, aber mit einer Technologie-Offenheit reagieren müsse. Wir brauchen ein komplexes, verlässliches System mit Speicherfähigkeit und Parallelstrukturen. Und der Brexit? Leider hat sich bei der Abstimmung die jüngere Generation nicht dafür interessiert…

Nach allen aufgezeigten Herausforderungen machte das musikalische Schlusswort der Schulband (Q 11) wieder Hoffnung auf eine „Wonderful world“. Die Schüler der 10. Klasse konnten das mit der Politikerin in der Cafeteria noch persönlich besprechen.

Nach oben