Schulkonzept

Drei wesentliche Entwicklungen stellen Schule heute vor neue Herausforderungen.

  • Die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Unreflektiert genutzt kann sie jedoch die Entfaltung des eigenen Denkens junger Menschen beeinträchtigen.
  • Ständig verfügbare digitale Inhalte eröffnen nahezu unbegrenzte Zugänge zu Wissen und Information. Zugleich erschwert die permanente Bilder- und Informationsflut Ruhe, Konzentration und die vertiefte Beschäftigung mit einer Sache.
  • Soziale Medien ermöglichen Austausch und Vernetzung. Ihre intensive Nutzung kann jedoch unmittelbare Begegnung verdrängen und Isolation und Vereinsamung begünstigen.

Vor diesem Hintergrund entwickelt das St. Anna Colleg sein Schulkonzept weiter. Wesentliche Eckpunkte dieser Neuausrichtung sind:

  • die gebundene Ganztagsschule ab dem Schuljahr 2027/28,
  • der vollständige Verzicht auf private digitale Endgeräte während der Schulzeit,
  • neuartige KI-freie Lernangebote sowie
  • der Aufbau einer Schulbibliothek.

Damit schafft das St. Anna Colleg bewusst einen geschützten Raum für eigenes Denken, konzentriertes Lernen und menschliche Begegnung. Die Schülerinnen und Schüler sollen verstärkt die Möglichkeit erhalten,

  • ihr eigenständiges und kritisches Denken zu entfalten,
  • Ruhe für die konzentrierte Beschäftigung mit einer Sache zu finden – frei von ständiger digitaler Ablenkung,
  • mehr Zeit für Gespräch, Begegnung und gemeinsames Erleben mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zu gewinnen.

Ab dem Schuljahr 2027/28 wird das St. Anna Colleg von einer flexiblen zu einer gebundenen Ganztagsschule weiterentwickelt. Die Schülerinnen und Schüler werden künftig grundsätzlich

  • Montag bis Donnerstag von 08:15 Uhr bis 16:15 Uhr
  • und Freitag bis 14:15 Uhr

auf dem Schulcampus sein.

Die zusätzliche gemeinsame Zeit ist keine Verlängerung des klassischen Unterrichtstages. Übung, Vertiefung und selbstständiges Arbeiten werden eine Rolle spielen. Genauso wie Bewegung, Lesen, Gespräche und Erholung.

Private Smartphones, Smartwatches, Tablets und vergleichbare elektronische Geräte werden ab dem Schuljahr 2026/27 während der Schulzeit nicht genutzt. Wo digitale Technik für Unterricht oder Prüfungen erforderlich ist, wird die notwendige Ausstattung bereitgestellt – in einer von der Schule kontrollierten Umgebung.

Schriftliche Hausaufgaben und zu Hause vorbereitete Referate gehören der Vergangenheit an. Stattdessen entwickelt das St. Anna Colleg neue Lernformen. Alles passiert in der Schule. Alles innerhalb bestimmter Zeiträume. Auf künstliche Intelligenz kann dabei nicht zurückgegriffen werden. Getreu dem Grundsatz: Nur selber denken macht klug.

Mehr als ein Ort für Nachschlagewerke und schulische Fachliteratur. In der Schulbibliothek werden auch Romane, Biografien, historische Darstellungen, Kriminalgeschichten und andere anspruchsvolle Unterhaltungsliteratur zu finden sein.

Der Bestand wird bewusst ausgewählt und kontinuierlich weiterentwickelt. Entscheidend ist dabei nicht, ob ein Buch unmittelbar einem Unterrichtszweck dient, sondern ob es sprachlich, inhaltlich oder gedanklich etwas zu bieten hat und geeignet ist, Neugier und Freude am Lesen zu wecken.

st-anna-colleg

Schulkonzept

Drei wesentliche Entwicklungen stellen Schule heute vor neue Herausforderungen.

  • Die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz eröffnet ungeahnte Möglichkeiten. Unreflektiert genutzt kann sie jedoch die Entfaltung des eigenen Denkens junger Menschen beeinträchtigen.
  • Ständig verfügbare digitale Inhalte eröffnen nahezu unbegrenzte Zugänge zu Wissen und Information. Zugleich erschwert die permanente Bilder- und Informationsflut Ruhe, Konzentration und die vertiefte Beschäftigung mit einer Sache.
  • Soziale Medien ermöglichen Austausch und Vernetzung. Ihre intensive Nutzung kann jedoch unmittelbare Begegnung verdrängen und Isolation und Vereinsamung begünstigen.

Vor diesem Hintergrund entwickelt das St. Anna Colleg sein Schulkonzept weiter. Wesentliche Eckpunkte dieser Neuausrichtung sind:

  • die gebundene Ganztagsschule ab dem Schuljahr 2027/28,
  • der vollständige Verzicht auf private digitale Endgeräte während der Schulzeit,
  • neuartige KI-freie Lernangebote sowie
  • der Aufbau einer Schulbibliothek.

Damit schafft das St. Anna Colleg bewusst einen geschützten Raum für eigenes Denken, konzentriertes Lernen und menschliche Begegnung. Die Schülerinnen und Schüler sollen verstärkt die Möglichkeit erhalten,

  • ihr eigenständiges und kritisches Denken zu entfalten,
  • Ruhe für die konzentrierte Beschäftigung mit einer Sache zu finden – frei von ständiger digitaler Ablenkung,
  • mehr Zeit für Gespräch, Begegnung und gemeinsames Erleben mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zu gewinnen.

Ab dem Schuljahr 2027/28 wird das St. Anna Colleg von einer flexiblen zu einer gebundenen Ganztagsschule weiterentwickelt. Die Schülerinnen und Schüler werden künftig grundsätzlich

  • Montag bis Donnerstag von 08:15 Uhr bis 16:15 Uhr
  • und Freitag bis 14:15 Uhr

auf dem Schulcampus sein.

Die zusätzliche gemeinsame Zeit ist keine Verlängerung des klassischen Unterrichtstages. Übung, Vertiefung und selbstständiges Arbeiten werden eine Rolle spielen. Genauso wie Bewegung, Lesen, Gespräche und Erholung.

Private Smartphones, Smartwatches, Tablets und vergleichbare elektronische Geräte werden ab dem Schuljahr 2026/27 während der Schulzeit nicht genutzt. Wo digitale Technik für Unterricht oder Prüfungen erforderlich ist, wird die notwendige Ausstattung bereitgestellt – in einer von der Schule kontrollierten Umgebung.

Schriftliche Hausaufgaben und zu Hause vorbereitete Referate gehören der Vergangenheit an. Stattdessen entwickelt das St. Anna Colleg neue Lernformen. Alles passiert in der Schule. Alles innerhalb bestimmter Zeiträume. Auf künstliche Intelligenz kann dabei nicht zurückgegriffen werden. Getreu dem Grundsatz: Nur selber denken macht klug.

Mehr als ein Ort für Nachschlagewerke und schulische Fachliteratur. In der Schulbibliothek werden auch Romane, Biografien, historische Darstellungen, Kriminalgeschichten und andere anspruchsvolle Unterhaltungsliteratur zu finden sein.

Der Bestand wird bewusst ausgewählt und kontinuierlich weiterentwickelt. Entscheidend ist dabei nicht, ob ein Buch unmittelbar einem Unterrichtszweck dient, sondern ob es sprachlich, inhaltlich oder gedanklich etwas zu bieten hat und geeignet ist, Neugier und Freude am Lesen zu wecken.